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Kossel, Hermann (1864-1925), Mediziner, Bakteriologe, Hygieniker

Category: Kurzbiografien Published: Monday, 05 May 2014 Written by Daniel

Kossel, Alexander August Richard Hermann, Mediziner, Bakteriologe und Hygieniker

*2.11.1864 Rostock, ev., +29.04.1925 Heidelberg

 

 Albrecht K. (1827-1919), königlich-preußischer Konsul u. Schiffsreeder, später Direktor d. Rostocker Bank; M  Clara, geb. Jeppe (1830-1911);

 

 G 6: Albrecht (1853-1927), Physiologe, Biochemiker; Richard (1854-1856); Carl Ludwig (1856-1909); Hans (1857-1908), Max (1860-1906).

 

∞ 10.05.1890 in Berlin Mary Alexandrine Horstfall (1863-1923);

 

K 2: Marianne Clara Alexandrine (1896-?), verh. Köhler; Mary Louise Dorothea (1901-1928).

 

 

 

1873 IV - 1882 IX                  Besuch des Gymnasiums d. Großen Stadtschule zu  

                                               Rostock

 

1882 X - 1887 VII                  Studium d. Medizin an den Univ. Rostock (WS 1882/83, SS 1884)

                                              Tübingen (SS 1883, WS 1883/84) und Berlin (WS 1884/85 bis SS 1887)

 

1887 VII 27                             Promotion cum laude zum Dr. med. an d. Univ. Berlin;   

                                               Diss.: "Beiträge zur Lehre vom Auswurf"

 

1888 VI 15                              Ärztliche Approbationsprüfung mit Prädikat "gut"

 

1888 X - 1891 IX                   Assistent am Elisabeth-Krankenhaus u. (ab 1890 I) am   

                                              Städtischen Krankenhaus Moabit zu Berlin

 

1891 X - 1899 III                    Assistent am Institut für Infektionskrankheiten zu Berlin

 

1898 V 17                               Prädikat "Professor"

 

1899 III - XII                           Kommisarischer Hilfsarbeiter am Kaiserlichen     

                                              Gesundheitsamt, Berlin

 

1899 XII . 1904 X                  Regierungsrat u. Mitglied des Kaiserlichen    

                                              Gesundheitsamts

 

1904 XI - 1910 III                   o. Prof. d. Hygiene u. Institutsdirektor an d. 

                                              Univ. Gießen                                              

 

1906 I 11                                Mitglied des Reichsgesundheitsamts

 

1910 IV - 1925 IV                  o. Prof. d. Hygiene u. Institutsdirektor an d. Univ.

Heidelberg                                                  

 

1916 XI 8                                Titel Geheimer Hofrat

 

1919 X - 1920 IX                   Rektor

 

 

 

K. wurde als jüngstes von sieben Kindern des Unternehmers und preußischen Konsuls zu Rostock Albrecht K. geboren. Er beendete 1882 das Gymnasium der Großen Stadtschule in seiner Heimatstadt mit sehr guten Noten. Anschließend studierte er - ebenso wie sein ältester Bruder Albrecht - Medizin, zuerst in Rostock, dann in Tübingen und zuletzt in Berlin, wo er  1887 promovierte. Bezeichnend ist, dass K. seine Dissertation "seinen lieben Eltern in Treue und Dankbarkeit" widmete. Nach einem Jahr verschiedener Praktika erhielt K. seine Approbation als Arzt mit der Gesamtnote "gut". Nun begann seine Assistentenzeit am Elisabeth-Kinderhospital und am städtischen Krankenhaus Moabit zu Berlin. Wie im Zeugnis des Krankenhauses steht, hatte sich K. "durch seine besondere Gewissenhaftigkeit und Tüchtigkeit ausgezeichnet" und "die Liebe der Kranken und die Achtung seiner Kollegen in reichem Maße erworben".

 

K. kam zur Medizin in einer Zeit, die durch die großen Entdeckungen des Begründers der modernen medizinischen Mikrobiologie Robert Koch (1843-1910) gekennzeichnet ist. Kein Wunder, dass der talentvolle junge Arzt von diesen Entdeckungen begeistert wurde. So trat er als Assistent von Koch in das 1891 neugegründete Königlich preußische Institut für Infektionskrankheiten ein, dem er nahezu acht Jahre hindurch angehörte. Diese Jahre bei dem großen Gelehrten erscheinen entscheidend für die wissenschaftliche und berufliche Entwicklung K.s. Neben seiner Arbeit auf der Krankenstation des Instituts, wo er innere Krankheiten bei Männern, Frauen und Kindern studierte und behandelte, war er 1892-1895 auch mit der Aufgabe eines Choleraassistenten betraut. 1894 wurde K. zur Bekämpfung der Cholera nach Johannesburg in Ostpreußen und nach Kattowitz in Oberschlesien abkommandiert. In Kattowitz errichtete und leitete er eine Cholerauntersuchungsstation.

 

Überaus bedeutende Verdienste erwarb sich K. bei der Erprobung der eben von Emil Behring (1854-1917) entdeckten Heilserumtherapie beim diphtheriekranken Menschen. In seinen sorgfältigen Untersuchungen stellte K. eindeutig die Abhängigkeit der Diphtheriesterblichkeit vom Zeitpunkt der Seruminjektion fest. Seine Belege für die Notwendigkeit möglichst frühzeitiger Anwendung des Heilserums sind als "Kosselsche Tabelle" in alle Lehrbücher eingegangen. Außer mehreren wissenschaftlichen Artikeln über Diphtherie und ihre Behandlung mit Behrings Heilserum publizierte K. 1895 ein kleines Buch zu diesem Thema, um, wie er schrieb, "dem Arzte einen Überblick über das Wesen der neuen Behandlungsmethode zugleich mit practischen Anleitungen zu geben". Dieses zusammenfassende Werk, das ein brennendes Problem klar darstellte, hatte solchen Erfolg, dass es binnen eines Jahres in fünf Auflagen erschien.

 

Das große Vertrauen, das K. bei Koch genoss, fand seinen Ausdruck insbesondere in der Auswahl seiner Person zum Begleiter bei der Expedition, die Koch 1898 zur Erforschung der Malaria nach Italien unternahm. Mit Kochs Unterstützung wurde K. der Professorentitel 1898 verliehen..

 

Anfang 1899 hatte man K. an das Kaiserliche Gesundheitsamt, damals die höchste gesundheitliche Zentralbehörde, berufen, um die Leitung der Arbeiten über die Maul- und Klauenseuche zu übernehmen. Er wurde, als für diese Arbeit "besonders geeignete Persönlichkeit" durch Koch vorgeschlagen. Sein erster amtlicher Auftrag war die Untersuchung über Hämoglobinurie der Rinder in Finnland. Später folgte eine ziemlich gefährliche Aufgabe, nämlich die Ursachen und die rationelle Bekämpfung der Pest bei Menschen in Portugal zu erforschen, was K. glänzend löste. Er entdeckte und bewies die Bedeutung der Schiffsratten für die Verbreitung der Pest und trug auch Vieles zur der Bakteriologie dieser Krankheit bei.

 

Hervorragend waren die Arbeiten K.s über Tuberkulose - Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit. K.s gut fundierte Forschungen bewiesen, dass verschiedene Bazillenarten bei Mensch und Tier existieren (wie bereits Koch erläutert hatte) und dass die Hauptübertragungsart die Ansteckung von Mensch zu Mensch ist. Dies bestätigte nicht nur Kochs Anschauungen, sondern erweiterte wesentlich die Kenntnisse über die Erreger, die Verbreitung und die Bedeutung der Rinder- und Menschentuberkulose. Bei allem Respekt vor E. v. Behring kritisierte K. den ersten Nobelpreisträger in der Medizin wegen dessen unbegründeter Annahmen, dass der vom Rinde stammende Tuberkelbazillus im menschlichen Körper seine Pathogenität für das Rind verlieren könne. Die Unterscheidung zwischen menschlicher und tierischer Tuberkulose untersuchte K. bis zu seinem Lebensende. Seine Tuberkulose-Forschungen gelten in der Geschichte der Medizin als klassisch.

 

Für die bakteriologischen Experimentalarbeiten K.s ist höchste Präzision charakteristisch; größte Aufmerksamkeit wandte er der Reinigung und Sterilisation der benutzten Gefäße zu, der Übertragung von Bakterienkulturen mit ausgeglühten Ösen, wie auch der Injektion gleicher Bakterienmengen bei allen Versuchen. Die von seinen Experimentalergebnissen abweichenden Darstellungen mehrerer anderer Forscher erschienen später als unrichtig, eben wegen nicht ausreichender Sterilität beim Arbeiten.

 

Einen weiteren Aspekt  von K.s vielseitiger Tätigkeit am Gesundheitsamt bildeten seine wiederholten Vortragskurse für höhere Baubeamte über Hygiene des Städtebaus und über Wohnungshygiene, wie auch die Ausbildung in den Hygienischen Wissenschaften der an das Gesundheitsamt abgestellten Sanitätsoffiziere. K. hielt darüber hinaus einige Vorlesungen über die Pest-Epidemiologie. Sein Vortrag war immer "überaus klar und anregend", so ein zuverlässiger Zeuge.

 

1904 ging Georg Gaffky (1850-1918), der Professor für Hygiene an der Universität Gießen, nach Berlin, um das Institut für Infektionskrankheiten zu leiten. Als seinen erwünschten Nachfolger nannte er K. an erster Stelle. Seinen Vorschlag begründete er durch die These, dass für die Gießener Hygiene-Professur nur  ein solcher Lehrer und Forscher in Frage komme, der zusätzlich "volles Verständnis für die praktischen Aufgaben der Gesundheitspflege" hat und "über reiche Erfahrungen auch nach dieser Richtung hin verfügt". Gaffky verfasste eine ausführliche Laudatio über K., wo er u. a. "wissenschaftlichen Geist, Gründlichkeit" und "Klarheit der Herstellung" der Arbeiten K.s betonte: "Sie sind zum Teil als hevorragend zu bezeichnen".

 

Diese Berufung stellte K. vor neue Aufgaben, da er zuvor noch nie akademischer Lehrer gewesen war. Er las über "Hygiene" (4 Stunden pro Woche in allen Wintersemestern), "Die bakteriologischen und hygienischen Untersuchungsmethoden" (in Sommersemestern), wie auch über die "Schulhygiene" (für Nicht-Mediziner) und "Sterilizationsmethoden" (für Pharmazeuten). Außerdem leitete er ein Praktikum: "Arbeiten im Laboratorium für Geübtere". K. war auch Mitglied der Prüfungskommission für Ärzte. Für 1906/1907 wurde K. zum Dekan der medizinischen Fakultät gewählt - ein Zeichen des Ansehens, das er erworben hatte. Darüber hinaus sollte K., wie auch sein Vorgänger Gaffky, sich mit verschiedenen Angelegenheiten der Gesundheitspflege im Land beschäftigen, so, z. B., mit der Gießener Kläranlage. Die Beratung von Staat, Kommune und Privaten betrachtete K. als eine seiner wichtigsten Pflichten.

 

Während seiner Gießener Zeit bekam K. das Angebot, als Direktor der neuen Zweigstelle des Kaiserlichen Gesundheitsamtes in Berlin-Dahlem zu wirken. Es war dieselbe Abteilung, die K. bis 1904 leitete und an deren Bauplänen er mitgewirkt hatte. Er hielt es aber für Untreue, nach eineinhalb Jahren Gießen zu verlassen und nahm die Stelle nicht an, umso mehr, als die Lehrtätigkeit für ihn an Wichtigkeit gewann..

 

Einen Ruf nach Heidelberg, der im Jahre 1909 folgte, nahm K. an, jedoch unter der Bedingung, das Hygiene-Institut zu vergrößern. K.s ganz gerechtfertigte Bedingung wurde gebilligt; im Januar 1911 wurde das um ein Stockwerk erweiterte Institut zum Einzug fertig. K.s Pflichtgefühl forderte, dass er zuerst alles im Gießen zu Ende bringen müsse, so konnte er erst zum SS 1910 nach Heidelberg wechseln.

 

Zu K.s Entscheidung für Heidelberg trug sicher auch der Umstand bei, dass hier Albrecht K. als Physiologieprofessor wirkte. Mit seinem großen Bruder war K. immer eng verbunden. In seiner Berliner Zeit, als Albrecht a.o. Professor an der Universität war, hatten sie zusammen eine Methode ausgearbeitet, die Antikörper gegen Diphtherie in haltbarer Form aus Molke herzustellen (1894). Auf die Anregung von Albrecht hin erforschte K. auch die Einwirkung der Nukleinsäure auf die Mikroorganismen.

 

In Heidelberg las K. seinen "Bakteriologischen Kurs" (alle Semester, 4 Stunden pro Woche), "Hygiene, einschließlich praktischer Übungen in der hygienischen Untersuchungsmethode" (4 Stunden in Wintersemestern); außerdem leitete er Arbeiten im Laboratorium für Geübtere.

 

1916 erhielt K. einen ehrenvollen Ruf nach Berlin als Direktor des Robert Koch-Instituts. "Nur nach schweren inneren Kämpfen", wie er zugab, entschied K. das verlockende Angebot abzulehnen. "Die Aufgabe, die ich mir gestellt habe, in der akademischen Lehrtätigkeit bei der Ausbildung der zukünftigen Ärzte im Sinne Kochscher Anschauungen und Ziele zu wirken, ist mir schließlich doch als die liebere und meinen Fähigkeiten besser entsprechend erschienen", erklärte er seine Absage. Die badische Landesregierung dankte K., indem sie ihm den Titel "Geheimer Hofrat" verlieh.

 

Während des Krieges musste das Hygiene-Institut neben seinen üblichen Aufgaben Impfstoffe in großer Menge für das Heer herstellen. K. mit seinen Mitarbeitern - er hatte immer wieder zu kämpfen, dass nicht alle eingezogen würden, - konnten diese außerordentliche Arbeit leisten: mehr als tausend Liter von Cholera- und Typhusimpfstoffen wurden hergestellt und in Flaschen an das Sanitätsamt in Karlsruhe und an die eigenen städtischen Lazarette geliefert.

 

Die letzte wissenschaftliche Publikation K.s erschien 1919. Danach sollte er fast ausschließlich organisatorisch wirken. 1919/1920 erfüllte er die damals sehr schwierigen Rektorspflichten, "die er mit Geschick und Takt zu meistern verstand" (P. Uhlenhuth). In seiner inhaltsreichen Rektoratsrede entwickelte K. u. a. den Gedanken, dass "die Verhütung der Ansteckung" und deswegen "die soziale Fürsorge auf breitester Grundlage" notwendig für den Kampf gegen Infektionskrankheiten seien. "Unwissenheit und Armut" seien "die besten Bundesgenossen der Ansteckungskeime". "Die Kenntnis von der Bedeutung der Gesundsheitspflege für das Lebensglück des Einzelnen, wie für das Wohl des Volksganzen" muss "immer mehr verbreitet werden". Ein Jahr später, in seinem "Bericht des Prorektors" hob K. nochmals hervor, dass eine "bildungsfeindliche Gesinnung" die bisher in breiten Massen herrsche, überwunden werden müsse.

 

Zuletzt, im Juni 1923 nahm K. an der Sitzung des Großen Ausschusses der Badischen Gesellschaft für soziale Hygiene teil zur Besprechung des Problems über unterbrochene oder nicht unterbrochene Unterrichtszeit in der Volksschule. K. hielt einen Vortrag darüber, wobei er insbesondere die Notwendigkeit der "körperlichen Übungen, die mit Bewegung in Luft und Licht verbunden sind", betonte.

 

K. starb ganz unerwartet an einem Herzschlag. Seine Schüler, Mitarbeiter und Freunde trauerten über ihn nicht nur als Lehrer und Wissenschaftler, sondern, so ein Kollege, als edlen Menschen von klarer Natur, "vornehmster Denkart und lauterster Gesinnung".

 

K.s Arbeitsergebnisse spiegeln sich nur teilweise in seinen ca. 60 Veröffentlichungen wider; viele gelangten in die Praxis direkt, ohne publiziert zu werden. Bei der Bekämpfung mehrerer Seuchen hat K. zu den bahnbrechenden Entwicklungen der Medizin Ende 19.,Anfang 20. Jahrhundert maßgeblich beigetragen. Sein Name bleibt in der Geschichte der Medizin unauslöschlich.

 

 

 

 

 

Q  UA Gießen, PrA Nr. 8 Hermann Kossel (Personalakte K.) u. Auskunft vom 20.06.2008; UA Heidelberg: PA 1028; PA 4619 (Personalakte K.); RA 6794 (Lehrstelle für Hygiene); H-III-111, Nr. 152 u. 153 (Akten d. med. Fakultät 1908-1910); GLA Karlsruhe: 235/2235 (Akte K.); UA Tübingen, Auskunft vom 1.08.2008; UA Berlin, Auskunft vom 4.08. 2008.

 

 

 

 Über disseminirte Tuberculose, in: Charité-Annalen 17, 1892, 835-848; (mit P. Ehrlich u. A. Wassermann) Über Gewinnung u. Verwendung des Diphtherieheilserums, in: Dt. med. Wochenschr. 20, 1894, 353-355; (mit P. Ehrlich) Über die Anwendung des Diphtherieantitoxins, in: Zs. für Hygiene u. Infectionskrankheiten 17, 1894, 486-488; Über die Behandlung d. Diphtherie des Menschen mit Diphtherieheilserum, in: ebd., 489-516; Über die Blutserumtherapie bei Diphtherie, in: Dt. med. Wochenschr. 20, 1894, 823-825; Weitere Beobachtungen über die Wirksamkeit des Behring'schen Diphtherieserums, in: ebd., 946-950; Behandlung d. Diphtherie mit Behring's Heilserum, Berlin, 1895; Über die Tuberculose im frühen Kindesalter, in: Zs. für Hygiene u. Infectionskrankheiten 21, 1895, 59-88; Zur Statistik d. Serumtherapie gegen Diphtherie, in: Dt. med. Wochenschr. 22, 1896, 353f.; (mit P. Frosch) Über die Pest in Oporto, in: Arbeiten aus dem Kaiserl. Gesundheitsamte 17, 1900, 1-55; (mit Dr. Overbeck) Bakteriologische Untersuchungen über Pest, in: ebd. 18, 1902, 114-134; Die Hämoglobinurie d. Rinder, in: W. Kolle, A. Wassermann (Hg.), Handbuch d. pathogenen Mikroorganismen, Bd. 1, 1903, 841-864; (mit A. Weber) Vergleichende Untersuchungen über Tuberkelbazillen verschiedener Herkunft, in: Tuberkulose-Arbeiten aus dem Kaiserl. Gesundheitsamte, 3. Heft, 1905, 1-109; Tierische Tuberkulose u. menschliche Lungenschwindsucht, in: Dt. med. Wochenschr. 37, 1911, 1972-1975; Die Beziehungen zwischen menschlicher u. tierischer Tuberkulose, in: ebd. 38, 1912, 74-744; Die tuberkelbacillen, in: W. Kolle, A. Wassermann (Hg.), Handbuch d. pathogenen Mikroorganismen, 2, Aufl., Bd. V, 1913, 391-480; Zeitliche u. örtliche Disposition bei Infektionskrankheiten im Lichte experimenteller Forschung [Robert Koch zum Gedächtnis], in: Dt. med. Wochenschr. 39, 1913, 2448-2450; 25 Jahre antitoxischer Serumtherapie, in: ebd. 41, 1915, 1145-1147; Emil von Behring+, in: Berliner klinische Wochenschr. 54, 1917, 471; Georg Gaffky+, in: Münchener med. Wochenschr. 65, 1918, 1191f.; Tuberkulose, in: E. Friedberger, R. Pfeiffer (Hg.) Lehrbuch d. Mikrobiologie, Bd. 2, 1919, 434-474; Wandlungen, Wege u. Ziele d. Seuchenbekämpfung, Heidelberger Rektoratsrede, 1919; Geteilte oder ungeteilte Unterrichtszeit? In: Sozialhygienische Abhh. (Karlsruhe), Nr.6, 1923, 4-6.

 

 

 

L K. Laubenheimer, H. K. zum Gedächtnis, in: Dt. Med. Wochenschr. 51, 1925, 999 (B); I. Fischer, K., H., in: Biographisches Lexikon d. hervorragenden Ärzte d. letzten fünfzig Jahre, 1933, S. 807; Chronik Ärzte Heidelberg, 1985, S. 133f. (B); D. Drüll, Heidelberger Gelehrten Lexikon 1802-1932, 1986, S. 147f.; T. Streib, H. K.: Biographie eines Hygienikers, Diss. med. Univ. Heidelberg, 1999 (B, Bibliographie).

 

 

 

B UA Heidelberg (Pos I 01737; Pos I 01738); Vgl. L.

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