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Zintl, Eduard (1898-1941), Chemiker

Category: Kurzbiografien Published: Monday, 05 May 2014 Written by Daniel

Zintl, Eduard, Chemiker

*21.01.1898, Weiden (Oberpfalz), ev., + 17.01.1941, Darmstadt

V Friedrich Z., Eisenbahn-Expeditor (1856-1915);

M Antonie, geb. Weiß (1867-um 1930):

G 1: August Friedrich (1900-1956), Maler u. Graphiker

∞ 29.08.1923 in München Margarete Steinheil (1895-ca.1952)

K Eva Hildegard Marianne (geb. 1927); Gerhart (geb. 1929)

 

 

1908-1914                     Besuch d. 6-klassigen Realschule in Weiden, 1914/15 -

                                        d. 7. Klasse d. Oberrealschule in Bayreuth

1915 X                            Umzug nach München; Besuch d. Luitpold-Kreis-

                                        Oberrealschule

1916 XII - 1918 XII         Militärdienst Garnison München

1917                                Notreifezeugnis

1919 I - 1923 VI             Studium Chemie an d. Univ. München

1919 V 1                         Hilfsassistent bei O. Hönigschmid

1923 VI 23                      Promotion ebd. summa cum laude bei O. Hönigschmid;

                                         Diss. "Revision des Atomgewichts des Broms durch

                                         vollständige Synthese des Bromsilbers"

1923 VII 1-1927 V 1      Assistent am Chemischen Laboratorium .

1927 V 1-1928 III 31      Konservator ebd.

1925 VII                           Habilitation an d. Univ. München; Habilitationsschrift:

                                                      "Potentiometrische Titrationsmethoden zur Bestimmung

                                         von Schwermetallen u. ihre Verwendung in der

                                         Legierungsanalyse"

1928 IV 1                        planmäßiger ao. Prof. u. Leiter d. Anorganischen

                                         Abteilung des Chemischen Laboratoriums an d. Univ.

                                         Freiburg

1933 X 1                         o. Prof. u. Direktor des Instituts für anorganische Chemie

                                         an d. TH Darmstadt

1936-1940                      gleichzeitig Mitarbeiter des Wissenschaftlichen

                                         Laboratoriums d. IG Farbenindustrie in Bitterfeld

1937 X 1                         Grundsteinlegung zum Neubau des Instituts für

                                         anorganische u. physikalische Chemie d. TH Darmstadt

1938 VI                            Liebig-Denkmünze des Vereins Deutscher Chemiker für

                                         seine Untersuchungen über intermetallische

                                         Verbindungen

1939-1940                      Mitherausgeber d. "Zs. für anorganische u. allgemeine

                                         Chemie"

 

 

 

Nach Beendigung der 6-klassigen Realschule in seinem Heimatort besuchte Z die Oberrealschule in Bayreuth. Nach dem Tod des Vaters zog die Familie 1915 nach München um, wo Z. eine Oberrealschule bis einschließlich 9. Klasse besuchte. Im Dezember 1916 kam die Einberufung ins Heer, doch eine Erfrierung des linken Beines bei einer Winterübung machte Z. nur garnisondienstfähig, so dass er ausschließlich in München, meistens im Lazarett, blieb. 1917 bekam er das Notreifezeugnis und schon im April 1918 meldete er sich bei der Universität an. Tatsächlich konnte Z. erst nach der Entlassung vom Militärdienst im Dezember 1918 sein Chemiestudium beginnen.

Schon im ersten Semester in der Anorganischen Abteilung zeigte Z. so hervorragende Leistungen, dass der Professor für Anorganische Chemie, Otto Hönigschmid (1878-1945), ihn bereits im Jahre 1919 zunächst als Famulus und bald als Assistent einstellte. Da Z. fast nebenbei auch das organisch-chemische Studium durchlaufen hatte, durfte er bei Hönigschmid seine experimentell äußerst schwierige Doktorarbeit über das Atomgewicht des Broms beginnen. "Er war der ideale Dissertant", so Hönigschmid. Zusammen mit dem Institutsdirektor Richard Willstätter schob Hönigschmid das 2. Verbandsexamen für Z. stillschweigend immer wieder hinaus bis es schließlich mit dem Doktorexamen zusammenfiel. Willstätter schrieb in seinem Gutachten: "Herr Zintl hat seine Untersuchung nicht wie ein Anfänger, sondern in meisterhafter Weise durchgeführt". Nach nur viereinhalb Jahren ab Studiumbeginn wurde Z. zum Doktor summa cum laude promoviert, wobei er während des größten Teils seiner Studienzeit auch Assistentendienste im Unterrichtslaboratorium leistete. Eine Erinnerung des damaligen Anfängers Richard Kuhn: "Von ihm habe ich zahllose Handgriffe erlernt, die Disziplin des Laboratoriums, die Kritik an jeder eigenen Beobachtung und Messung. An Fleiß und Hingabe war er uns Vorbild".

Aufgrund seiner ersten Unterrichtserfahrungen verfasste Z. - noch vor seiner Promotion! - ein mehr als 360 Seiten umfassendes Lehrbuch "Einführung in das Studium der anorganischen Chemie". Im Vorwort formulierte Z. sein Credo: "Die moderne Anorganische Chemie ist angewandte physikalische Chemie". Die enge Verknüpfung dieser beiden Fachgebiete verfolgte Z. während seines ganzen Berufslebens; sie hat entscheidend zu seinem Werk und seinem wissenschaftlichen Erfolg beigetragen.

 

Nach seiner Promotion blieb Z. Privatassistent Hönigschmids, unter dessen Doktoranden sich auch Z.s zukünftige Frau Margarete Steinheil befand. Sie promovierte im Juli 1922. Sehr bald hat Hönigschmid einige seiner Dissertanten an Z. übergeben. Dank Z.s "stets hilfsbereitem und niemals überheblichem Wesen" herrschte unter allen Mitarbeitern des Labors "das kameradschaftlichste Verhältnis" (Hönigschmid). Gleichzeitig führte Z. seine eigenen Forschungen durch, u.a. über analytische Verwendung von potentiometrischen Titrationsmethoden, die er als seine Habilitationsschrift vorlegte. Außerdem bestimmte er, zusammen mit Hönigschmid, die Atomgewichte des neuentdeckten Hafniums und des Zirkoniums.

Als Privatdozent (ab September 1925) kündigte Z. keine Vorlesungen an, unterrichtete aber im chemischen Praktikum für Mediziner. Heinrich Wieland, der ab WS 1925/26 Willstätter nachfolgte, bezeugt: "Es gibt in unserem Laboratorium keinen geschickteren Glasbläser als ihn und keinen, der mit gleicher Virtuosität die kompliziertesten Apparate aufbaut... Wenn irgendwo in einer Abteilung des Laboratoriums ernstere Schwierigkeiten praktischer Natur auftauchen, so ist Zintl der Helfer, an den Studenten und mitunter auch Dozenten sich wenden."

Z.s Unterrichtsarbeit im Praktikum fand ihren Niederschlag in seiner "Anleitung für das Chemische Praktikum der Mediziner" (1927). Dies ist eine hochinteressante, klare und klug aufgebaute Darstellung der Grundlagen der anorganischen Chemie, auf der physikalischen Chemie basierend und in engem Zusammenhang von Theorie und Experiment. Kein Wunder, dass dieses glänzende Lehrmittel durch fünf Auflagen ging, zuletzt nach Z.s Tod.

 

Im Februar 1928 zeigte sich eine frei werdende Stelle des Leiters der Anorganischen Abteilung und gleichzeitig des etatmäßigen Professors in Freiburg. Die Berufungskommission - Institutsdirektor Hermann Staudinger, Professor für physikalische Chemie Georg v. Hevesy, Physikprofessor Gustav Mie und der Dekan - nannte Z. als ersten Kandidaten.

Die Berufung nach Freiburg bedeutete eine große Erweiterung des Wirkungsfeld für Z. Er sollte zum ersten Mal vorbereitete Vorlesungen halten und auch das Praktikum neu gestalten. In Freiburg las Z. über "Spezielle anorganische Chemie" und "Theoretische Grundlagen der analytischen Chemie". In seinen Vorlesungen war sein Bestreben auffallend, im Unterricht stoffliche Einzelheiten zurück-, dagegen Grundbegriffe herauszustellen. Dabei stand die Kristallehre als eine der Grundlagen für die Beschreibung anorganischer Stoffe - eine bedeutende Neuigkeit im damaligen Unterricht. Z. leitete außerdem ein "Gasanalytisches Praktikum" und "Übungen im Experimentieren und Vortragen".

Die Räume der Abteilung im Erdgeschoss des Institutsgebäudes waren knapp. Ihre Ausstattung für die Forschung bestand zunächst nur aus den aus München mitgebrachten Apparaturen. Z. konnte aber bald durch den Fortschritte seiner Arbeiten begründete Ansprüche stellen, um die Situation zu verbessern. Staudinger förderte Z., und sein Etat wurde allmählich durch Mittel von der Gesellschaft der Freunde der Universität Freiburg und von der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft erweitert. Dabei nutzte Z. meisterhaft und erfinderisch jeden Kubikmeter seines Raumes für die neuen Experimentalgeräte.

 

Entscheidend in der Freiburger Zeit war, dass Z. hier sein eigenes, ganz neues Arbeitsgebiet schuf, und zwar über salzartige intermetallische Verbindungen. Überraschend neu war die Entdeckung der sog. metallischen Polyanionen, zunächst von Blei und Zinn. Sie wurde möglich dank der Benutzung von flüssigem Ammoniak als Lösungsmittel. Die hervorragende Experimentalkunst Z.s bildete immer eine Voraussetzung seiner bahnbrechenden Ergebnisse. In der Folge begann Z. seine systematische Erforschung des Übergangs zwischen Ionenbindung und metallischer Bindung in intermetallischen Verbindungen, was die logische und konsequente Erweiterung des erschlossenen Feldes bedeutete. Nicht mehr einzelne auffallende Stoffe, sondern die Gesetzmäßigkeiten, die Aufbau von Stoffgruppen bestimmen, wurden Schwerpunkt seiner Erforschung des enorm weiten Gebiets intermetallischer Phasen. Hinzu kamen natürlicherweise auch Arbeiten über salzartige Hydride der Alkali- und Erdalkalimetalle. Die durch Z. entdeckte große Gruppe von intermetallischen Verbindungen, deren Bindungszustände Übergangsformen zwischen Metall- und Ionenbindung darstellen, wird seit 1941 nach dem Vorschlag von Fritz Laves (1906-1978) als "Zintl-Phasen" bezeichnet.

 

Insgesamt waren die Freiburger Jahre die fruchtbarsten in wissenschaftlicher Laufbahn Z.s. Er wurde durch keine ernste Verwaltungsgeschäfte innerhalb und außerhalb des Laboratoriums abgelenkt. Z. selbst arbeitete viel im Labor und um ihn bildete sich eine feste Arbeitsgemeinschaft von Mitarbeitern. Für Z. als Lehrer war eine sehr aufmerksame Beachtung der Beiträge seiner Schüler und Mitarbeiter charakteristisch: Er schloss ihre Namen als Verfasser immer in alle seine Publikationen ein, auch wenn sein eigener Beitrag ganz entscheidend war. Deswegen stehen in der Liste seiner Artikel fast keine ohne Mitverfasser. Mehrere seiner Freiburger Schüler und Mitarbeiter wurden später Professoren: Georg Brauer (1908-2001), Josef Goubeau (1901-1990), Hans Kohlschütter (1902-1986), Günther Rienacker (1904-1989).

Seine Erholung fand Z. im Motorradfahren; die schnellen Fahrten, später im Auto, bleiben seine Leidenschaft bis zum Lebensende.

 

Zum Herbst 1933 wurde Z. als o. Professor und Institutsdirektor nach Darmstadt berufen. Die Sache hatte jedoch einen Nachspiel in Freiburg. Dort blieben beste Erinnerungen an Z. So versuchte Staudinger im Juli 1934 Z. als Nachfolger von Hevesy am Lehrstuhl der Physikalischen Chemie zu gewinnen. Der Plan scheiterte durch das Veto von Seiten des Johannes Stark (1874-1957), damals Präsident der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft: Stark hatte vor, Z. später in Berlin einzusetzen. Der vorbereitete Ruf der Universität blieb deshalb aus.

 

In Darmstadt sollte sich der Schwerpunkt von Z.s Tätigkeit hin zum Organisatorischen verschieben. Seinem Grundgedanke über die Rolle der physikalischen Chemie für die anorganische folgend, errichtete Z. sofort eine physikalisch-chemische Abteilung in seinem Institut und erwirkte für dieses die Bezeichnung "Institut für anorganische und physikalische Chemie". Z. selbst hielt dreiVorlesungskurse: "Grundzüge der Experimentalchemie", "Anorganische Chemie" und (bis SS 1939) "Theoretische Grundlagen der analytischen Chemie".

Einige seiner Freiburger Mitarbeiter brachte er mit, u.a. Hans Kohlschütter und Georg Brauer, um zuerst seine Freiburger Arbeiten fortzusetzen. Bald erweiterte er sein Forschungsgebiet auf Oxide und Salze. Dies ergab insbesondere die Entdeckung einer großer Anzahl sog. Orthosalze, die früher als seltene Fälle galten. Die Arbeitsrichtung seines Instituts formulierte Z. 1936 so: "Konstitution anorganischer Verbindungen, Struktur der Legierungen, metallurgische Reaktionen".

 

Z. lehnte den ehrenvollen Ruf an die TH Stuttgart ab, wie auch den verlockenden Angebot, in die Industrie überzuwechseln. Er nahm jedoch ein Zusammenarbeit mit dem Werk Bitterfeld der IG Farbenindustrie auf; so leitete er mehrere Untersuchungen von praktischer Bedeutung, die im Forschungslabor Bitterfeld und in seinem Institut durchgeführt wurden.

 

Fast vom Anfang an wurde es Z. klar, dass das 1895 errichtete Institutsgebäude für seine Pläne zu klein sei. Die Schöpfung der modernen Unterrichts- und Forschungstätte, von ihm selbst, beraten mit seinen Mitarbeitern, bis ins Letzte durchgedachten und geplanten neuen Instituts war ein großes Verdienst Z.s um die TH.

Als anspruchsvoller Institutsdirektor war Z. mit dem Dritten Reich eng verbunden: Er hatte gute Kontakte mit dem mächtigen Gauleiter und Reichstatthalter Jakob Sprenger (1884-1945), der ihn beim Neubau des Instituts unterstützte und ihn als "verdienstvollen Parteigenossen und Wissenschaftler" schätzte. Wann Z. der NSDAP beitrat, ist nicht bekannt, aber nach 1933, vermutlich im Zusammenhang mit den Verhandlungen über den Institutsneubau. Es scheint, dass er nichts mit der Politik zu tun haben wollte, sondern sich nur um seine Arbeit und sein Institut kümmerte. Jedenfalls bekleidete er keinen Posten in den NS-Organisationen.

Z. starb mit unvollendetem 43. Lebensjahr. Bei seiner Bestattung wurde verkündigt, dass sein neues Institut Z. zu Ehren "Eduard-Zintl-Institut" heißen werde. Das Institut wurde im 1942 fast fertig, der endgültige Ausbau erst 1959 vollendet.

 

Von Z. stammen 104 Publikationen. Sein wissenschaftliches Erbe ist sehr vielseitig; sie ist ausführlich in der Fachliteratur dargestellt. Die von dem genialen Anorganiker entwickelten Vorstellungen und Modelle bleiben bis heute für die ganze Festkörperchemie von Bedeutung. Verewigt ist sein Name im zurzeit besonders aktuellen Begriff der "Zintl-Phasen" in der Chemie.

 

 

Q StadtA Weiden: Auskünfte vom 6.07. u. 13.11.2007; UA München: Stud.-Kart (Z., E.); OC-I-49p (Promotionsakte Z).; OC-VII-251 (Habilitationsakte Z.); E-II-3674 u. OC-IX-282 (Personalakte Z.); A d. Bayer. Akad. Wiss., Auskunft vom 27.07.2007; StadtA Freiburg, Auskunft vom 24.07.2007; UA Freiburg: B24/4293 (Personalakte Z.); B17/417 (Quästurakte Z.); B15/541 (Lehrbetrieb des Chem. Instituts); B15/146 (Berufungen ins Inst. f. Physik. Chemie); B15/111 (Abschied Z.); StadtA Darmstadt, Auskunft vom 10.07.2007; UA Darmstadt, Auskunft vom 17.07.2007; TH 25/01, Nr. 845/3; Personaldokumentation, Z., E..; Information von Frau Dr. Ute Deichmann vom 19.11.2007; BundesA Berlin, Auskunft vom 6.12.2007.

 

 

W (mit O. Hönigschmid) Anleitung zur Quantitativen chemischen Gewichtsanalyse, 1921; (mit H. Wattenberg) Potentiometrische Titration des Kupfers, in: Berr. d. Dt. Chem. Ges. 55, 1922, 3366-3370; (mit O. Hönigschmid) Revision des Atomgewichts des Broms durch vollständige Synthese des Bromsilbers, in: Liebigs Ann. d. Chemie 433, 1923, 201-230; Einführung in das Studium d. anorganischen Chemie, 1923; Potentiometrische Titrationsmethoden zur Bestimmung von Schwermetallen u. ihre Verwendung in der Legierungsanalyse, 1925; Anleitung für das Chemische Praktikum d. Mediziner, 1927, 51943; Salzartige Verbindungen des Natriums u. ihr Übergang zu intermetallischen Phasen, in: Naturwissenschaften 17, 1929, 782 f.; Elektrometrische Maßanalyse, in: Georg Lunge, Ernst Berl (Hg.), Chemisch-technische Untersuchungsmethoden, 8. Aufl., Bd.1, 1931, S. 403-512; (mit J. Goubeau u. W. Dullenkopf) Salzartige Verbindungen u. intermetallische Phasen des Natriums in flüssigem Ammoniak, in: Zs. für physik. Chemie 154, 1931, 1-46; (mit A. Harder) Polyplumbide, Polystannide u. ihr Übergang in Metallphasen, ebd., 47-91: (mit A. Harder) Über Alkalihydride, in: Zs. für physik. Chemie B14, 1931, 265-284; (mit W. Dullenkopf) Polyantimonide, Polywismuthide u. ihr Übergang in Legierungen, ebd., B16, 1932, 183?194; (mit W. Dullenkopf) Über den Gitterbau von NaTl u. seine Beziehung zu den Strukturen von Typus des β-Messings, ebd., 195-205; (mit H. Kaiser) Über die Fähigkeit d. Elemente zur Bildung negativer Ionen, in: Zs. für anorg. u. allg. Chemie, 211, 1933, 113-131; (mit. G. Brauer) Konstitution des Lithiumnitrids, in: Zs. für Elektrochemie 41, 1935, 102-107; Das Institut für anorganische und physikalische Chemie, in: Die Technische Hochschule Darmstadt 1836-1936, 1936, S. 169-173; Otto Hönigschmid zum 60. Geburtstag, in: Zs. für anorg. u. allg. Chemie, 236, 1938, 6-11; (mit W. Morawietz) Orthosalze von Sauerstoffsäuren, ebd., 372-430; Intermetallische Verbindungen, in: Angewandte Chemie 52, 1939, 1-6; (mit H. Leverkus) Glechgewichtsmessungen an Natriumsilikaten, in: Zs. für anorg. u. allg. Chemie 243, 1939, 1-13; (mit Mitarbeitern) Siliciummonoxyd, ebd., 245, 1940, 1-7.

 

 

L Poggendorffs Biographisch-literarisches Handwörterbuch, Bd. VI, Teil 4 (1940), 2967f., Bd. VIIa, Teil 4 (1962), 1146f. (mit Bibliographie); K. Clusius, E. Z.+, in: Forschungen u. Fortschritte 17, 1941, 143f.; A. Schneider, E. Z.+, in: Zs. für Elektrochemie 47, 1941, 291-295 (mit B u. Schriftenverzeichnis); H. W. Kohlschütter, Lehre u. Forschung, E. Z.+, in: Naturwissenschaften 29, 1941, 241-244; F. Laves, E. Z.s Arbeiten über die Chemie u. Struktur von Legierungen, ebd., 244-255; Wilh. Klemm, E. Z. zum Gedächtnis, in: Zs. für anorg. u. allg. Chemie 247, 1941, 2-21; Carl Wagner, Zur Entwicklung d. Chemie intermetallischer Verbindungen. E. Z. zum Gedächtnis, in: Angewandte Chemie 54, 1941, 525-527 (B);

E. Z. 21.1.1898-17.1.1941. Gedächtnisfeier am 17. Januar 1942, in: Berr. Dt. Chem. Ges. 75A, 1942, 39-74 (mit B u. Bibliographie); Ralph E. Oesper, The human side of scientists, Ohio, 1975, p. 210; Z. E., in.: Lexikon bedeutender Chemiker, 1989, S. 468; Marianne Viefhaus, Z., E. in: Stadtlexikon Darmstadt, 2005, S. f. (B). Anonymus, http://www.tu-darmstadt.de/fb/ch/Fachgebiete/AC/ACII/zintl.html(17.07.2007), mit Bild; G. Thiele, Die Begründung einer deutschen Schule für Festkörperchemie. E. Z. u. sein Wirken in Freiburg, in: 550 Jahre Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 2007, Bd.. 4, 197-199.

 

 

B s. L; UA München Stud. Kartei, Z., E.; Technische Bildung in Darmstadt, Bd. 3: Vom Kaiserreich zur Republik (1995), S. 86; Zs. für anorg. u. allg. Chemie 246, 1941, S. 1; Gruppenphotos: UA Darmstadt Neg II 1/86;

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